Monat: Oktober 2015

Prognosen und Analysen für Sportwetten korrekt berechnen

Deutschland spielt gegen England – ein Leckerbissen für jeden Fussballfreund und für jeden Tipp-Experten. Aber nach welchen Kriterien wird zu diesem Spiel die Wettquote festgelegt? Spielen nur aktuelle Fakten eine Rolle oder geht es auch um Fragen nach potenziellen „Angstgegnern“? Stärken und Schwächen der beteiligten Spieler, Spielsysteme, Spielphilosophien, Wettbewerbsstände – all diese Dinge fließen in die Bewertungen von Sportwetten Quoten ein.

Variierende Angebote müssen überwacht werden!

Dass diese von Anbieter zu Anbieter variieren ist dem subjektiven Empfinden der Buchmacher geschuldet. Ein englischer Buchmacher wird für einen Sieg der Engländer immer eine niedrigere Quote bezahlen als ein Deutscher – denn Engländer werden eher selten auf einen deutschen Sieg setzen als Deutsche.

Das Internet sorgt zwar für eine gewisse Nivellierung, aber ganz ausgleichen wird es solche Präferenzen nie. Entscheidend für die Quotenfestsetzung ist auch, welche Informationen der Buchmacher wann bekommt. Erfährt er zum Beispiel, dass Steven Gerrard bei England ausfällt, wird ein englischer Sieg womöglich unwahrscheinlicher und die Quote für ein entsprechendes Resultat höher. Sollte aber Jens Lehmann eine Verletzung überwunden haben und doch rechtzeitig fit werden? Sollte er statt Timo Hildebrand spielen? Dann ist es womöglich wahrscheinlicher, dass Deutschland gewinnt. Erfährt der eine Buchmacher das vor dem anderen und der Tipper bekommt das rechtzeitig mit, kann er eben seinen Tipp entsprechend platzieren. Bis zu 20 Prozent können diese Unterschiede nach seriösen Schätzungen bringen.